Die Mensch-Maschine kommt!

Ein unglaubliches Experiment könnte den Weg zu unvorstellbaren Fortschritten in der künstlichen Intelligenz (KI) ebnen! Wissenschaftler aus Down Under haben gerade einen saftigen Geldbetrag eingesackt, um menschliche Gehirnzellen mit Chips zu verbinden. Das ist keine Science-Fiction, das passiert jetzt!
Ein schwebender Roboter mit Kabeln verbunden in einem futuristischen Raum vor einer bronzenen schwebenden Scheibe.

Der Fond des Australian National Intelligence and Security Discovery Research Grants Program finanziert ein aufregendes neues Projekt der Monash University in Melbourne unter der Leitung von Professor Adeel Razi, zusammen mit den KI-Pionieren bei Cortical Labs.

Was sie vorhaben, wird den meisten den Atem rauben! Diese hellen Köpfe werden um die 800.000 Gehirnzellen im Labor ausbrüten und sie dann dazu ausbilden, zielgerichtete Aufgaben zu meistern. Alles im Namen eines gewagten Vorhabens, das sie “DishBrain” getauft haben, mit dem Ziel, die rätselhaften Mechanismen des lebenslangen, kontinuierlichen Lernens zu entziffern.

 

Gehirnzellen in Petrischalen

Bereits letztes Jahr sorgten diese Gehirnzellen in der Petrischale weltweit für Aufsehen, als sie das Videospiel Pong spielten. Ja, die Gehirnzellen spielten ein Videospiel!


Das Team hofft, dass diese revolutionären Lernfähigkeiten das Feld des maschinellen Lernens – einer Schlüsselkomponente der KI – auf den Kopf stellen werden. Eine Technologie, die bereits jetzt eine zentrale Rolle in unserem Alltag spielt, von autonomen Fahrzeugen bis hin zu cleveren Wearables.

Laut Professor Razi entsteht hier eine faszinierende Verschmelzung von künstlicher Intelligenz und synthetischer Biologie, die zu “programmierbaren biologischen Computerplattformen” führt. “Diese neue technologische Macht könnte in der Zukunft die Performance von herkömmlichen Silizium-basierten Computern in den Schatten stellen”, versichert der Professor.

Von Planung über Robotik, bis hin zu fortschrittlicher Automatisierung, Gehirn-Maschine-Schnittstellen und sogar Medikamentenforschung – die Auswirkungen dieses Fortschritts könnten enorm sein.

Die Forschung zielt darauf ab, KI-gesteuerte Roboter zu schaffen, die “kontinuierlich, lebenslang lernen” können. Anders als die heutige KI, die unter “Vergessen” leidet, könnte diese neue Generation Maschinen neue Fähigkeiten erlernen, ohne die alten zu verlieren. Anpassungsfähig und in der Lage, erlerntes Wissen auf neue Aufgaben anzuwenden – im Grunde genommen eine selbstlernende, denkende Maschine!

Die Zukunft kommt schneller als man denkt !

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