Auf dem Weg zum datengestützten Optimismus

Trotz all der düsteren Nachrichten über den Klimawandel, tödliche Pandemien und andere Krisen bin ich fest davon überzeugt, dass dies die beste Zeit in der gesamten Menschheitsgeschichte ist, um zu leben. Ich nenne das datengestützten Optimismus, und ich möchte euch in diesem ersten Beitrag meiner kleinen Serie erzählen, wie ich zu dieser Überzeugung gekommen bin.

    Ein Mensch im Hintergrund mit einer Tasse scharf im Vordergrund auf der steht: See the Good.

    Im Oktober 2016 stand ich auf der Bühne, um eine meiner ersten Keynotes über die Zukunft zu halten. Ich war ein wenig nervös, denn mein Publikum bestand aus einigen der einflussreichsten Personen der deutschen Wirtschaft. Doch ich hatte eine Botschaft, die ich teilen musste: Ich glaube an eine bessere Zukunft.

    Mein Umdenken begann, als ich die Singularity University im Silicon Valley besuchte und den Zukunftsforscher Ray Kurzweil traf. Er stellte mir eine einfache Frage: “Warum werden bestimmte Bereiche der menschlichen Existenz immer besser?” Diese Frage brachte mich zum Nachdenken.


    Technologie verbessert die Welt

    Wenn wir die Veränderungen in der Gesellschaft über ein oder zwei Jahrzehnte hinweg betrachten, sind sie offensichtlich und beeindruckend. Die Menschen leben länger, die Kindersterblichkeitsrate ist gesunken, der Zugang zu Nahrung, Wasser, Behausung und Gesundheit hat sich dramatisch verbessert, und sogar die Armut weltweit hat abgenommen. Diese Verbesserungen sind nicht das Ergebnis besserer Politik, sondern das Ergebnis von Menschen, die Technologie nutzen, um die Welt zu verbessern.

    Die Frage, die sich mir stellte, war: Warum sehen so viele Menschen nicht das außergewöhnliche Potenzial, das ich in unserer Zeit sehe? Die Antwort liegt oft in persönlichen Erfahrungen, Glaubenssätzen und den täglichen Nachrichten, die von Problemen und Krisen berichten. Doch ich bin überzeugt, dass wir eine neue Kultur des Optimismus benötigen.

    Die Technologien und Trends, die eine Zukunft des Überflusses formen, kommen unaufhaltsam auf uns zu und werden nicht langsamer. Ja, Technologie hat auch ihre Probleme verursacht, aber insgesamt kann niemand ernsthaft behaupten, dass er zu irgendeinem Zeitpunkt lieber gelebt hätte als heute.


    Angst in Optimismus verwandeln

    Meine Aufgabe, und vielleicht auch eure, ist es, Angst in Optimismus zu verwandeln und in Möglichkeiten zu denken, anstatt in Limitierungen. Wir stehen vor Herausforderungen, aber wir haben auch die Werkzeuge und die Fähigkeiten, sie zu lösen. In der nächsten Folge werde ich erklären, warum wir oft in Limitierungen denken und wie wir dieses Denkmuster überwinden können.

    Bis dahin könnt ihr euch die Frage stellen: Welche Herausforderung werdet ihr lösen? Was werdet ihr erschaffen? Denn in dieser aufregenden Zeit der Menschheitsgeschichte gibt es unzählige Möglichkeiten, die Welt zu gestalten. Bleibt dran, denn die Zukunft hält noch viel mehr für uns bereit.

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